Solar Roadways baut Straßen aus Solarzellen
Das US-Unternehmen Solar Roadways will Straßen aus Solarzellen bauen. Die dazu verwendeten sechseckigen Panels bestehen aus stabilem Glas, das im Winter auch beheizt wird. So schützt es zusätzlich vor rutschigem Schnee und Eis. Die Solar Roadways können auch mit LEDs ausgestattet werden und Verkehrswarnungen direkt auf der Fahrbahn einblenden.
Mithilfe der Technik könnten Elektroautos eines Tages auch direkt durch die Straßen geladen werden, auf denen sie fahren. Die Idee dazu hatte das Ehepaar Julie und Scott Brusaw. Es ließ sich die „Solar Roadways“ patentieren und legte los. Das amerikanische Verkehrsministerium machte eine Anschubfinanzierung in Höhe von 90.000 Euro locker.
Der erste elf Meter lange Solarway entstand vor der Garage der Brusaws, berichtet Trends der Zukunft. Die Teststrecke besteht aus sechseckigen Elemente aus, die von einer stabilen Glasoberfläche mit rauer Oberfläche bedeckt sind. Integrierte Heizelemente lassen Schnee und Eis schmelzen. Zudem hat Scott Brusaw LEDs verbaut, mit denen man Warnungen anzeigen lassen kann.
Mir Crowdfunding wollte das Ehepaar eine Million Dollar für ihre Solar-Straßen einsammeln. Doch die Menschen waren so begeistert, dass es am Ende 2,2 Millionen Dollar wurden. Ihr YouTube-Videoclip „Solar FREAKIN‘ Roadways!“ (Video unter dem Text) wurde schon über 20 Millionen Mal aufgerufen.
Die Glasoberfläche der sechseckigen Panels ist mit kleinen Erhebungen versehen, die für genügend Haftung sorgen sollen. Wenn die Sonne einmal nicht scheint, wird Strom aus dem Speicher gezogen, um die Wärmefunktion weiterhin gewährleisten zu können.
In fünf Jahren schon soll die Technologie so weit vorangeschritten sein, dass diese von der ganzen Welt genutzt wird. Zu den Kosten der einzelnen Module wollen die Entwickler vorerst noch nichts sagen.